Inhalatoren, Foto: Charité

Klima-adaptierte Inhalationstherapie bei COPD

In diesem Forschungsprojekt wird untersucht, ob bestimmte Medikamente einen Einfluss darauf haben, dass sich eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung während einer Hitzeperiode verschlimmert.

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Klima-adaptierte Inhalationstherapie bei COPD – Adaptionsstrategie zur Prävention einer Hitzestress-assoziierten Exazerbation – eine prospektive Studie für den Großraum Berlin

DRKS-ID der Studie:  DRKS00013370


Durch die Auswirkungen des globalen Klimawandels treten auch in Deutschland zunehmend Hitzeperioden auf, die für Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen eine Belastung darstellen. Mit dieser prospektiven Studie wollen wir herausfinden, ob bestimmte Medikamente einen Einfluss darauf haben, dass sich eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) während einer Hitzeperiode verschlimmert.
Dazu befragen wir COPD-Patienten, die wegen einer akuten Verschlimmerung ihrer Krankheit stationär aufgenommen werden müssen, welche Medikamente sie einnehmen und mit welcher Regelmäßigkeit. Je nach der vorherrschenden Außentemperatur erfolgt die Zuordnung in die „Hitzestress-Gruppe“ (Tagesdurchschnittstemperatur > 21°C) oder die Kontrollgruppe (Tagesdurchschnittstemperatur 10 bis 21°C).
Wenn es uns gelingt die Medikamente zu identifizieren, die im Zusammenhang mit hohen Temperaturen den Zustand der COPD-Patienten beeinflussen, eröffnet sich damit die Möglichkeit einer an das Klima angepassten medikamentösen Therapie.
Diese Studie wird von der AstraZeneca GmbH finanziell unterstützt.

Projektlaufzeit: 2017 - 2019

Kooperationspartner für das Klima-adaptierte Inhalationstherapie Projekt