Horizon2020_Insurance und Charité Logo, Foto: Charité

EU Horizon2020_Insurance

Im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 ist die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Witt Teil des bewilligten Projektes „Oasis Innovation Hub for Catastrophe and Climate Extremes Risk Assessment“ (Akronym H2020_INSURANCE), welches am 01.05.2017 begonnen und eine Laufzeit von 36 Monaten hat.

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Das EU Horizon2020_Insurance Projekt

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung des sogenannten OASIS Loss-Modelling Frameworks, welches Klimaereignisse in Relation zu Schäden und Verlusten setzt. Es soll ein standardisiertes Risiko-Bewertungssystem geschaffen werden, welches anhand von Modellen und Szenarien potentielle Verluste und Gebiete mit hohem Risiko berechnen kann.

Die Führung des Arbeitspaketes WP 2.3.1, welches sich mit Klimaservices für den Gesundheitssektor befasst, übernimmt Prof. Dr. Witt. Untersucht werden dabei der Einfluss von Klima und Luftqualität auf vulnerable Patientengruppen wie z.B. COPD-Patienten anhand von Daten der letzten 5 bis 10 Jahre. Dabei werden Patienten sowohl aus dem Zentrum Berlins als auch Potsdam in die Gesundheitsdatenbank in anonymisierter Form aufgenommen und Ereignisse wie zum Beispiel Krankenhausaufenthalte in Zusammenhang gebracht mit den klimatischen Bedingungen. Das Ziel ist die Entwicklung einer sogenannten „Health Damage Function“, welche anhand der gesammelten Daten eine Korrelation zwischen dem Klima und der Gesundheit der Patienten herstellt. Dieses Modell soll mehr Einblicke in die Gefahren des Klimawandels für den Gesundheitszustand ermöglichen.

Renommierte Partner bei diesem Projekt sind unter anderem das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das Geoforschungszentrum in Potsdam (GFZ), das Imperial College of Science, Technology and Medicine London, ARIA Technologies und Danmarks Tekniske Universitet (DTU).